Weltausstellung 2010 in Shanghai
China ist das zweite Land in Asien, das eine moderne Weltausstellung im 21. Jahrhundert ausrichtet. Die Weltausstellung „EXPO 2010“ wird vom 1. Mai bis 31. Oktober 2010 zu beiden Seiten des Huangpu-Flusses auf einer Fläche von 5,28 qkm in der Millionen-Metropole Shanghai stattfinden.
Was haben wir Kleingärtnerinnen und Kleingärtner mit der EXPO 2010 in Shanghai zu tun, wird man fragen. Eine ganze Menge hat sich herausgestellt. So wird es auch in Shanghai anlässlich der Weltausstellung einen Deutschen Pavillon geben. Dort wird u. a. deutsches Kulturgut ausgestellt und dazu zählen auch unsere Kleingärten. Deshalb interessierten sich die chinesischen Medienvertreter für die sog. deutsche Erscheinung der Schrebergärten.
So kamen auf Einladung des Auswärtigen Amtes in der Zeit vom 13. bis 20. September 2009 Kamerateams der vier größten Fernsehanstalten Chinas nach Deutschland, um rund um den Deutschen Pavillon in Shanghai wichtige Informationen entgegen und interessante Bilder aufzunehmen.
Der Landesverband Hessen der Kleingärtner e. V. (LHK) wurde vom Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e. V. gebeten, den chinesischen Journalisten einen authentischen Einblick in das Deutsche Kleingartenwesen am Beispiel Frankfurt am Main zu ermöglichen.
Man traf sich zuerst in der Geschäftsstelle des LHK. Sigrid Kurzidim, Landesverbandsvorsitzende, begrüßte die Gäste sehr herzlich und stellte dann anhand einer Powerpoint-Präsentation das Kleingartenwesen vor. Danach gab es von den chinesischen Gästen viele Diskussionsbeiträge und Fragen. Diese wurden vom stellv. Vorsitzende, Reinhold Six, gut und zufriedenstellend beantwortet.
Danach ging es in den KGV Eckenheim e. V. (Anlage 1). Der Verein, der für Hessen beim letzten Bundeswettbewerb eine Goldmedaille gewonnen hatte. Hier standen die Gfde. Helmut Belser, Nils König und Christian Preiser für Fragen und Antworten zur Verfügung.
Die besonderen Eindrücke im Kleingarten hielten die Chinesen auf Fotos und Videos fest. Die Gäste aus Shanghai waren begeistert von der deutschen Kleingartenkultur, den vielen Blumen sowie das selbstgezüchtete Obst und Gemüse. „Wie kann ein so kleiner Baum, so viele Früchte tragen“, staunte man.
Im Anschluss an den Rundgang gab es im gemütlich eingerichteten Vereinsheim Kaffee und Kuchen. Auch diese typisch deutsche Gemütlichkeit genossen die Gäste.
