Druckansicht

Empfang für die Kleingärtner

Die Mitglieder des Gesamtvorstandes und bereits angereiste Gäste zum Landesverbandstag Hessen der Kleingärtner e. V. (LHK) wurden am Vortag vom Bürgermeister Oliver Qulling, dem Ersten Stadtrat Herbert Hunkel und dem Stadtverordnetenvorsteher Rolf Krumbiegel im Plenarsaal der Stadt Neu-Isenburg empfangen.

Mit den Worten „wir freuen uns sehr, dass wir Gastgeber ihrer Verbandstagung sein können“, heiß uns Bürgermeister Qulling im Rathaus herzlich willkommen. In seiner Begrüßung ging er auf die im Jahre 1699 von französischen Protestanten gegründete Exulantenstadt, der Hugenottensiedlung Neu-Isenburg ein. Im Jahre 1984 verlieh er damalige Großherzog von Hessen bei Rhein der Gemeinde Neu-Isenburg die Stadtrechte. Neu-Isenburg mit den Gemeinden Gravenbruch und Zeppelinheim sind heutzutage auch bekannt für ihre Museenvielfalt. Er wies besonders darauf hin, dass sich im Laufe der Zeit einige weltbekannte Firmen in „seiner“ Stadt angesiedelt haben.

Im Gegenzug bedankte sich die Vorsitzende des LHK für den Empfang. Sie stellte kurz die Gäste vor, wies darauf hin, dass bei den Kleingärtnervereinen in den 14 Stadt- und Kreisverbänden in Hessen die Nachfrage nach Kleingärten wieder angestiegen ist. Vor allem Familien mit Kindern fragen öfter nach Kleingärten nach. Stand früher die Eigenerzeugung von Obst und Gemüse mehr unter dem Zeichen der Not, so sind  heute die Aspekte der ökologischen Erzeugung im Vordergrund. «Die Leute wollen wieder wissen, was sie essen».

Danach wurden gegenseitig Geschenke ausgetauscht. Die Vorsitzende des LHK erhielt ein Buchpräsent „Die ganz besondere Stadt Neu-Isenburg“ und sie überreichte zur Erinnerung an diesen Tag einen gravierten Hessenteller.

Mit Freude konnte auch vernommen werden, dass alle Kleingärtnervereine in Neu-Isenburg baurechtlich abgesichert sind.

(Sigrid Kurzidim, Landesverband Hessen der Kleingärtner e.V.)